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Pressemeldungen

In seiner Ausgabe vom 11. Februar 2017 berichtete der reporter:

Freiwillige Feuerwehr Manhagen hielt Jahresrückblick


Manhagen. Die Einsatzzahlen steigen, die Mitgliederzahlen bleiben stabil. So lautete das Fazit aus dem Jahresbericht, in dem Wehrführer Klaus Seehase bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Manhagen das Jahr 2016 noch einmal Revue passieren ließ.
Zwölf Einsätze hatte die kleine Gemeindewehr zu bewältigen, wobei sie bei über der Hälfte der Anforderungen den eigenen Gemeindebereich verlassen musste. Der Einsatzradius reichte von Heiligenhafen, wo es im Januar 2016 zu einem Großbrand in einem Rohbau eines Mehrfamilienhauses kam, bis nach Timmendorfer Strand, wo im Oktober die Diskothek „Nautic“ ein Opfer der Flammen wurde.
Dabei hatte das Jahr schon mit einem Großfeuer in Manhagenerfelde begonnen, als am 15. Januar 2016 in einem zum Wohnhaus ausgebauten Stallgebäude ein Feuer ausbrach.
Über 5700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden im Jahr 2016 von den zurzeit 60 Mitgliedern der Einsatz-, Jugend- und Ehrenabteilung geleistet. Wie auch im vergangenen Jahr entfiel der größte Teil der geleisteten Stunden dabei auf Ausbildungsdienste und Lehrgänge.
Auch Bürgermeister Andreas Kröger zeigte sich in seinem Grußwort erfreut über die Motivation und Leistungsbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden. Ebenso wie Amtswehrführer Michael Bendt bekundete auch er seine Freude über die stabilen Mitgliederzahlen, insbesondere der starken Jugendabteilung mit derzeit 25 Mitgliedern. Allerdings, so gab Michael Bendt zu bedenken, seien Mitgliederzahlen einer ständigen Schwankung unterworfen und man dürfe sich nicht auf diesen Zahlen ausruhen, sondern müsse sich weiter aktiv um Nachwuchs bemühen.
Eine besondere Ehrung stand für den ehemaligen Gemeindewehrführer Bruno Schütt auf dem Programm, der an diesem Abend zum Ehren-Gemeindewehrführer ernannt wurde.
Wehrführer Klaus Seehase und Peter Clasen wurden mit dem Langzeitdienstabzeichen für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Britta Lange erhielt das Abzeichen für 20 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Christian Möding wurde zum Löschmeister befördert.
Bei den anschließenden Wahlen wurden Britta Lange erneut zur Schriftführerin und Gruppenführer und Jugendwart Sascha Seehase zum stellvertretenden Kassenführer gewählt. Die Verantwortung für die Fahnengruppe liegt weiterhin in den Händen von Wilfried Hamann. (red)


In seiner Ausgabe vom 26.01.2017 berichtete der reporter:

Schnelles Internet auch auf dem Land: Breitbandnetz-Ausbau soll 2017 starten


Außerhalb der Ballungszentren ist das Internet vielerorts noch deutlich zu langsam.

Außerhalb der Ballungszentren ist das Internet vielerorts noch deutlich zu langsam.

Ostholstein. Wer auf ein flächendeckendes schnelles Internet im Kreis Ostholstein hofft, muss sich noch etwas gedulden. Die Ausbauarbeiten sollen zwar schon in diesem Jahr starten, aber bis zum vollständigen Abschluss der Bauarbeiten dürften noch ein paar Jahre ins Land ziehen. Bereits im Jahr 2009 wurde von der damaligen schleswig-holsteinischen Landesregierung eine Breitbandstrategie verabschiedet, seit 2012 mit dem Ziel, bis 2030 schnelles Internet für Schleswig-Holstein zu realisieren. Der Kreis Ostholstein hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein als Wirtschaftsförderung des Kreises die Grundlagen für eine bessere Internetanbindung der Bevölkerung und Unternehmen zu erreichen.
 
Fest steht: Der Anfang ist gemacht. Am 19. Mai 2016 hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) der Gründung einer neuen Breitband-Sparte beim ZVO zugestimmt. Mit der Gründung des neuen Geschäftsbereiches Breitband hat die Verbandsversammlung damit die rechtmäßige Basis dafür geschaffen, dass Gemeinden den ZVO mit der neuen Aufgabe beauftragen können. Der ZVO darf nur in „weißen Flecken“, das heißt in den Gebieten, in denen ein Marktversagen herrscht (Versorgungslücken), tätig werden. Überall dort, wo in den nächsten Jahren keine Versorgung mit Hochgeschwindigkeits-Internet von mindestens 30 Megabit pro Sekunde gewährleistet werden kann, liegt ein Marktversagen vor. Um in diesen weißen Flecken trotzdem eine Versorgung mit Breitbandinternet aufzubauen, haben sich viele Ostholsteiner Gemeinden dafür entschieden, ihre Aktivitäten zu bündeln und sich für die gemeinsame Lösung mit einer Breitbandsparte beim ZVO ausgesprochen, dessen Ziel es ist, alle unterversorgten Haushalte und Betriebe auch in Einzellagen und Streusiedlungen ans Netz zu bringen. Neustadt ist bereits seit Februar 2015 an das Breitband-Netz der Deutschen Telekom angeschlossen. Hier sind Spitzengeschwindigkeiten bis 100 Mbit/s möglich. In Eutin können seit September 2016 alle Glasfaser-Kunden der Stadtwerke Eutin von der 1.000-Mbit-Technik profitieren.
 
29 Gemeinden haben bisher den Aufbau und Ausbau einer Breitbandnetz-Infrastruktur mit Glasfaserkabeln auf den ZVO übertragen: Ahrensbök, Altenkrempe, Beschendorf, Bosau, Dahme, Damlos, Göhl, Gremersdorf, Grömitz, Großenbrode, Grube, Harmsdorf, Heringsdorf, Kabelhorst, Kasseedorf, Kellenhusen, Lensahn, Malente, Manhagen, Neukirchen/Oldenburg, Ratekau, Riepsdorf, Scharbeutz, Schashagen, Schönwalde, Sierksdorf, Stadt Fehmarn, Süsel und Wangels.
 
Die europaweite Ausschreibung für den Teilnahmewettbewerb der Telekommunikationsunternehmen endete bereits am 27. September 2016. Nach der Abgabe verbindlicher Angebote wird vermutlich im März oder April die Auswahlentscheidung getroffen: „Alle Bieter sind leistungsstark und haben gute Ideen“, betont ZVO-Geschäftsbereichsleiter Breitband Torsten Hindenburg im Gespräch mit dem reporter. Nach Vorlage aller Unterlagen bei der Bundesnetzagentur werden die Konzepte der ausgewählten Netzbetreiber innerhalb von 54 Tagen begutachtet, bevor dann im Mai oder Juni die Verträge geschlossen werden können. Nach der Bewilligung von Bundesfördermitteln in Höhe von 15 Millionen Euro können die Bauphasen in den verschiedenen Gemeinden ausgeschrieben werden. Nach dieser Vermarktungsphase könne es dann auch 2017 mit den Bauarbeiten losgehen, wenn es nach Torsten Hindenburg geht: „Wir streben an, alle Fristen einzuhalten. Da der Baustart allerdings nicht in allen Gemeinden gleichzeitig erfolgt und 2.000 bis 3.000 Kilometer Tiefbauarbeiten vor uns liegen, ist es unmöglich, einen konkreten Abschlusstermin der Baumaßnahmen zu nennen. Hierbei spielen auch die verschiedenen Witterungsbedingungen wie Frost oder Starkregen eine wichtige Rolle.“ Vor Ende 2019 wird vermutlich nicht mit einer Fertigstellung des 100 Millionen Euro-Projektes zu rechnen sein. Mit dem Glasfaser-Breitbandausbau soll sich übrigens auch die Internet-Geschwindigkeit bei Mobilfunkgeräten verbessern, da dann die Kupferkabel zu den Richtfunkmasten entlastet werden. Hier gilt bislang: Je mehr Nutzer, desto langsamer die Verbindung. (ab/red)


In seiner Ausgabe vom 26.01.2017 berichtete der reporter:

Jugendfeuerwehr Manhagen - eine Erfolgsgeschichte

Bilder
Der neu gewählte Jugendausschuss: Joel Befeld, Jan Warn, Joana Befeld, Lars Lange und Leif Erik May (v. lks.).

Der neu gewählte Jugendausschuss: Joel Befeld, Jan Warn, Joana Befeld, Lars Lange und Leif Erik May (v. lks.).

Manhagen. Mit diesen Worten begrüßte der stellvertretende Amtswehrführer des Amtes Lensahn, Herbert Hopp, die jungen Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr Manhagen, die sich am 14. Januar zu ihrer diesjährigen Jugendversammlung zusammengefunden hatten. Er bekundete seine Freude darüber, dass die Gemeinde die Wichtigkeit der Jugendarbeit erkannt habe und diese auch weiterhin unterstütze.
Ebenso wie Herbert Hopp freute sich Bürgermeister Andreas Kröger über die stabilen Mitgliederzahlen bei den Jugendlichen. Er sei stolz auf den Eifer der jungen Kameraden. Der Jahresbericht zeige ein großes Pensum an geleisteten Diensten auf. Ganz besonders zolle er der jungen Mannschaft und ihrer Führung Respekt für den guten Ruf, den die Gruppe genieße. Diesen erkenne man nicht zuletzt daran, dass immer wieder neue Mitglieder dazukämen und Abgänge so ausgeglichen werden könnten.
Die 25 Jungen und Mädchen aus den Gemeinden Manhagen, Beschendorf, Kabelhorst und Lensahn absolvierten im vergangenen Jahr 28 Übungsabende und präsentierten sich auf unterschiedlichen Veranstaltungen auf Amts- und Kreisebene.
Besonderen Spaß hatten die Jugendlichen wieder einmal bei ihrem Zeltlager, das im Juli in Manhagen stattfand. Der Rückblick darauf sorgte auch jetzt noch sichtlich für Erheiterung, als Jugendgruppenleiterin Joana Befeld anschaulich beschrieb, wie das schlechte Wetter das ganze Improvisationstalent der jungen Feuerwehrleute forderte. Entschädigt wurden die Jungen und Mädchen dann aber doch durch eine Draisinenfahrt in Ratzeburg, einen Besuch im Kletterpark Lenste sowie beim Soccer-Golf auf Fehmarn.
Bei den Wahlen zum Jugendausschuss wurde Jugendgruppenleiterin Joana Befeld für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt. Ihr zur Seite stehen wieder die beiden Jugendgruppenführer Lars Lange und Jan Warn. Die Kassenführung liegt weiterhin in den Händen von Joel Befeld. Neuer Schriftführer wurde Leif Erik May. (red)


In seiner Ausgabe vom 27.01.2016 berichtete der reporter:

Erfolgreiches Jahr für die Jugendfeuerwehr Manhagen

Die Auszeichnung mit der Jugendflamme war der Lohn für ihren Einsatz.

Manhagen. Im Mai ein dritter Platz beim Kreisentscheid zum Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren in Burg auf Fehmarn und im Juni die Teilnahme am Landesentscheid in Lensahn, bei dem sie als beste Jugendfeuerwehr des Kreises Ostholstein den achten Platz belegten, zeigte, dass die 24 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Manhagen auch im dritten Jahr nach Gründung nichts von ihrem Elan und Diensteifer verloren haben. Das musste auch Kreisjugendwart Hartmut Junge in seinem Grußwort anlässlich der diesjährigen Jugendversammlung der Jugendfeuerwehr Manhagen anerkennen. „Ihr seid bei jedem wichtigen Ereignis auf Kreis- und Amtsebene dabei“, stellte Junge fest.
Dass bei der Jugendfeuerwehr Manhagen immer was los ist, zeigte sich auch in dem Jahresbericht, in dem Jugendgruppenleiter Tim Warn noch einmal auf das Jahr 2015 zurückblickte. So lernten die jungen Feuerwehrleute in 26 Übungsabenden den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Fahrzeug und Gerät. Außerdem wurden wieder ein Kaufhausflohmarkt und ein Weihnachtsbasar durchgeführt.
Neben den Diensten nahmen die jungen Feuerwehrleute an dem Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr auf dem Campingplatz Adlerhorst teil, bei dem nach den Worten des Jugendgruppenleiters beileibe keine Langeweile aufkam.
Als Tim über eine mehrtätige Kanutour berichtet, die die Jugendfeuerwehr Manhagen im Juli veranstaltete, ging ein Raunen durch die Gruppe. An den amüsierten Gesichtern konnten auch die Gäste der Jugendversammlung noch erkennen, dass die Jungen und Mädchen dabei offensichtlich viel Spaß hatten und die eine oder andere Anekdote fest im Gedächtnis geblieben ist.
Den Lohn für ihren Einsatz erhielten 23 der jungen Leute, als Jugendwart Sascha Seehase sie mit der Jugendflamme, Stufe 1, auszeichnete. Ebenfalls an diesem Abend wurde mit dem bisherigen Jugendgruppenleiter Tim Warn das erste Mitglied der Jugendabteilung in die Einsatzabteilung verabschiedet.
Bei der Wahl zum Jugendausschuss wurde die bisherige Jugendgruppenführerin Joana Befeld zur neuen Jugendgruppenleiterin gewählt. Ihr zur Seite stehen die Jugendgruppenführer Lars Lange und Jan Warn. Jugendkassenwart bleibt für ein weiteres Jahr Joel Befeld. Jugendschriftführer wurde Alexander Gosch. (red)


In seiner Ausgabe vom 20.01.2016 berichtete der reporter über den Brand in der Gemeinde Manhagen:
Manhagenerfelde. Ein Feuer in Manhagenerfelde hat am vergangenen Freitag über 100 Einsatzkräfte, vorwiegend aus den Feuerwehren des Amtes Lensahn, in Atem gehalten. Um kurz nach 17 Uhr ging die Meldung eines Brandes in mittlerer Größenordnung bei der Leitstelle ein. Zunächst wurden die Feuerwehren aus Manhagen, Kabelhorst, Beschendorf und Lensahn alarmiert und trafen als erstes am Einsatzort ein. Das Brandobjekt war ein zum Wohnhaus umgebautes Scheunengebäude, in dem sich allerdings keine Personen befanden. Die Bekämpfung des Feuers erforderte vor allen den Einsatz von Atemschutzträgern. So wurde zudem noch die Atemschutzschleife Lensahn mit den FeuerwehrenLensahnerhof, Sipsdorf und Wahrendorf nach Manhagenerfelde beordert. Auch die Feuerwehr Grömitz mit ihrer Drehleiter wurde zur Brandbekämpfung gerufen. Positiv: vier Schafe konnten aus den Flammen gerettet werden. (mg)

Der reporter berichtete am 15. Januar bei Facebook über das Feuer in Manhagenerfelde:

Feuer in Manhagenerfelde! Mit rund 100 Einsatzkräften sind die Feuerwehren des Amtes Lensahn vor Ort, um den Brand zu löschen. Zusätzlich hilft die Feuerwehr Grömitz mit ihrer Drehleiter. Das Haus war unbewohnt, Menschen kamen nicht zu Schaden.


ZVO will beim Breitband-Ausbau loslegen

Für den Ausbau des schnellen Internets im Kreis durch den Zweckverband Ostholstein (ZVO) beginnt die entscheidende Phase.

Artikel in den LN veröffentlicht: Dienstag, 12.01.2016 22:10 Uhr